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Was für ein Tag – wir haben etwas Neues gemacht!

Aufgeregt waren alle, denn am 14.Juni 2018 fand die praktische Radfahrprüfung der 4. Klasse statt. Aber was war nun das Neue daran? Die Prüfung wurde das erste Mal im richtigen, also dem sogenannten öffentlichen, Straßenverkehr absolviert.
Die Präventionspolizistin Frau Mischur und die Klassenlehrerin Frau Kolossa hatten eine Fahrstrecke gefunden, die die Aufmerksamkeit und das Können der Schüler forderte. Trotzdem war sie sicher, denn sie führte über Straßen mit maximaler Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h und einer Verkehrsinsel. Im Sachunterricht erkundeten die Kinder die Strecke. Einige übten selbst in der Freizeit mit ihrem Fahrrad die Strecke zu fahren.
Aber für die Sicherheit waren auch Helfer notwendig. Frau Mischur brachte die Revierpolizisten Frau Stramann, Herr Sandles, ihre Kollegin Frau Schwarz und Herrn Dörnbrack mit. Bevor es losging, lockerte und entspannte Frau Mischur die 22 Schüler mit ein paar Übungen, die das Grummeln im Bauch und die zitternden Hände etwas beseitigten.
Zunächst wurden alle Fahrräder auf ihre Verkehrssicherheit kontrolliert. Beleuchtung, Bremsen, Sicherheitsreflektoren und die Klingel mussten funktionieren und diese Dinge muss ein sicheres Fahrrad einfach haben. Einmal fehlte die Klingel und zweimal musste die Beleuchtung zu Hause kontrolliert werden. Die Kinder bekamen einen kleinen Mängelzettel und stellten ihr Fahrrad Frau Kolossa nochmals vor.
Nun ging es aber los: gestartet wurde in der Bergstraße. Frau Mischur und Frau Kolossa unterstützten die Kinder beim Start. Sie fuhren im Abstand von etwa einer Minute nacheinander los. Von der     Bergstraße bogen sie nach links in die Alleestraße ab. Hier war es wichtig den Schulterblick, das Anzeigen der Fahrtrichtungsänderung mit der Hand, das richtige einordnen auf der Fahrbahn und das Abbiegen im großen Bogen zu beherrschen. Das hat auch gut geklappt. Nur ein paar Wackler waren dabei.
Um die Beelitzer Straße zu überqueren wurde die Verkehrsinsel genutzt. Wichtig war, sicher am rechten Fahrbahnrand abzusteigen, den Fahrzeugverkehr zu beachten und nach dem Passieren der Verkehrsinsel auch wieder sicher aufzusteigen.
Weiter ging es am Supermarkt vorbei. Einige knifflige Situationen ergaben sich, denn hier waren einige parkende Autos zu beachten und Autos die zum und vom Einkaufen los fuhren. Aber auch hier waren die Kinder aufmerksam, Schulterblick und das Anzeigen der Fahrtrichtung klappten gut.
In der Siedlung, Nuthestraße, kam es darauf an, die Vorfahrtsregel rechts vor links zu beachten und rechtzeitig zu reagieren. Sehr besonnen meisterten die Schüler diese Fahrstrecke.
Auf dem Rückweg zur Alleestraße nutzten sie zum Überqueren der Beelitzer Straße wieder die Verkehrsinsel. Von der Alleestraße bogen sie diesmal nach rechts, auf das Schulgelände, ab.

Zum Abschluss gab es hier eine sehr spannende und fordernde Fahrübung. Wer fährt 10 Meter am langsamsten? Die Bestzeit war 53 Sekunden, dann folgten 36 und 32 Sekunden. 3 Jungen waren die besten „Langsamsten“.

Bestanden haben die Radfahrprüfung alle 22 Kinder und somit ihren ersten Führerschein geschafft. Froh und gelöst war die Stimmung danach. Ein großes Dankeschön an die Organisatoren und Helfer für diesen spannenden Tag.

I.Schwarz

 

Zeugnisausgabe und Verabschiedung der 6. Klasse

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